Dunfee Mine
In der Weite der Wüste Nevadas, etwas abseits der eigentlichen Geisterstadt Gold Point, steht das stählerne Fördergerüst der Dunfee Mine, filigran gegen das Blau des frühen Morgenhimmels.
Die Geschichte des Ortes begann mit Silber. In den 1880ern hiess die Siedlung noch Lime Point, 1908 wurde sie Hornsilver — benannt nach dem seltenen Mineral, das man in den Bergen fand. Silber war heimtückisch: Es mischte sich leicht mit anderen Mineralien, war schwer zu erkennen und selten in oberflächennahen Adern zu finden. Es musste tief unter Tage geholt werden — mit Schächten, Gerüsten und schwerem Gerät, das erst herbeigeschafft werden musste, bevor man überhaupt wusste, ob es sich lohnte.
1927 änderte sich alles: Bergmann J.W. Dunfee stiess auf Gold. Die Stadt wurde in Gold Point umbenannt, die Hoffnung kehrte zurück. Aber nicht für lange. In den 1960ern brachte ein Dynamitunfall den Dunfee Shaft zum Einsturz. Zu teuer zum Reparieren. Das Fördergerüst blieb stehen, der Rest ging.


























